Tauchen ist meist entspannend und man genießt die Faszination der Schwerelosigkeit unter Wasser. Dennoch erfordert das Tauchen eine gewisse körperliche Fitness, die als Tauchtauglichkeit definiert und über eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung attestiert wird. Tauchmedizinisch fit muss man sein, um z.B. mit schwerer Ausrüstung zum Tauchspot laufen zu können, um bei stärkerer Strömung nicht zu erschöpfen oder um allgemein aufgrund der besonderen Druckverhältnisse keine gesundheitliche Gefährdung zu riskieren.
Nach einer Tauchtauglichkeitsuntersuchung (TTU) erhält man ein Tauchattest, welches bei vielen Tauchbasen vorgezeigt werden muss. Es wird bei Personen über 40 Jahre empfohlen, die Tauchtauglichkeit jährlich überprüfen zu lassen. Bei jüngeren Personen reicht es alle zwei Jahre - häufiger kann aber zur eigenen Sicherheit auch nicht schaden.
Tauchtauglichkeit abgesagt, Tauchattest verweigert? Das ist heutzutage sehr selten und nur bei schwereren Herz- Kreislauf oder Lungenkrankheiten bzw. -verletzungen sowie bei ungehandelten Bluthochdruck (Hypertonie) oder instabilen Blutzuckerwerten (Diabetes) der Fall. Und selbst dann kann nach eingehender Untersuchung oder medikamentöser Behandlung meist eine eingeschränkte Tauchtauglichkeit bescheinigt werden. Die Entscheidung liegt jedoch beim Taucharzt.
Wer sich also zur eigenen Sicherheit richtig checken lassen will, kann alle über die GTÜM zertifizierten Fachärzte für Tauchtauglichkeitsuntersuchungen in seiner Nähe raussuchen und einen Termin vereinbaren.
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